Zeitreise: Kennen Sie diese alten Bürogegenstände noch?

Zeitreise: Kennen Sie diese alten Bürogegenstände noch?

April 30, 2019 0 Von Laura Putschies

Ich habe mich auf eine kleine Zeitreise begeben und Gegenstände aus Büros gefunden, von denen ich die meisten nur noch aus alten Filmen oder von Erzählungen kenne. Sehen Sie sich die folgenden Relikte aus älteren Zeiten an. Vielleicht haben Sie selbst noch mit dem ein oder anderen Gegenstand gearbeitet und ich wecke alte Erinnerungen bei Ihnen.  

Schreibmaschine

Vor fast 150 Jahren wurde die Schreibmaschine erfunden, die den Arbeitsalltag von Büroangestellten erleichterte. Schließlich wurden Briefe, Berichte und Rechnungen zuvor mit der Hand geschrieben. Heute wird die Schreibmaschine nur noch von Liebhabern genutzt, während Büroangestellte auf Tastaturen tippen.

Schreibmaschine

Telefonbücher

Telefonbücher gibt es noch immer. Doch im Unternehmen spielen sie kaum noch eine Rolle. Mittlerweile nutzen Büroangestellte das Internet, um Telefonnummern oder Adressen herauszufinden.

Wählscheibentelefon

Mal eben den Schreibtisch verlassen, durch den Flur des Unternehmens gehen und jemanden anrufen. Das ist heute durch die Nutzung von Smartphones ganz einfach und alltäglich geworden. Doch früher war dies undenkbar. Die Büroangestellten nutzten ein Telefon mit Wählscheibe, das nur am Platz genutzt werden konnte. Außerdem können wir heute eine Kurzwahltaste drücken oder eine Nummer aus dem Telefonbuch des Smartphones auswählen, ohne mit einer Wählscheibe jede Zahl einzeln auszuwählen.

Lustig: Auch zu Zeiten der Wählscheibentelefone gab es eine „Tastensperre“. Damit Unbefugte nicht telefonieren konnten, hängte man ein Schloss in ein Fingerloch. Als beliebt galt hier das Fingerloch für die Nummer 3, da so der Notruf 112 dennoch von jedem gewählt werden konnte. Somit gab es auch schon die Notruffunktion wie heute für Smartphones.

Wählscheibentelefon

Rohrpostanlage

Wenn Sie heute eine Nachricht innerhalb des Unternehmens versenden möchten, beispielsweise zu einem Kollegen, der ein Büro auf einer anderen Etage hat, können Sie ihm kurz eine E-Mail schicken. Damals als es noch kein Internet gab, wurde für interne Nachrichten die Rohrpost genutzt. Im Unternehmen waren Rohre installiert, die Post oder Notizen mit Luftdruck durch das Unternehmen transportierten.

Zigaretten

In der einen Hand einen Stift halten und in der anderen Hand eine Zigarette. Das war früher keine Seltenheit im Büro. Es war erlaubt im Unternehmen zu rauchen. Die Aschenbecher quillten über und die Luft war durchzogen von Rauch. Rauchen am Arbeitsplatz ist heute verboten und für viele nicht einmal mehr vorstellbar.

Zigaretten im Aschenbecher

Rolodex

Telefonnummern von Kunden mussten damals, als es noch keine Computer gab, handschriftlich notiert werden. Damit die Telefonnummern schnell zugänglich waren, wurden sie auf Karteikarten notiert, die auf einer drehbaren Achse befestigt wurden, einem sogenannten Rolodex. Ein Rolodex stand meistens auf dem Schreibtisch und war somit sofort griffbereit und eine platzsparende Variante, um Telefonnummern der Kunden zu sammeln.

Diktat

„Fräulein, bitte zum Diktat!“ ist ein Satz, der früher häufiger zu hören war. Während heute Diktiergeräte genutzt werden, um Gedanken niederzuschreiben, waren früher Sekretärinnen ihrem Chef dabei behilflich. Auch beim Verfassen von Briefen oder Mitteilungen half eine Sekretärin. Der Chef diktierte und die Sekretärin schrieb das Gesagte auf.

Disketten

Heute nutzen wir Festplatten, wenn wir Daten vom Computer extern speichern möchten. Früher gab es für den Datenaustausch und die -speicherung Disketten. Ein Diskettenlaufwerk gehörte in jedes Büro und war fester Bestandteil eines Personalcomputers.

Disketten

Durchschlagpapier

Durchschlagpapier wird auch Blaupapier, Durchschreibepapier oder Kohlepapier genannt. Es wird verwendet, um Schriftstücke in mehrfacher Ausfertigung zu erstellen. Da der Computer mit Textverarbeitungs-Programmen die Schreibmaschine fast vollständig verbannt haben, sind Durchschlagpapiere nur noch selten im Gebrauch.

Fazit

Es ist also noch gar nicht so lange her, da wurde in Büros mit ganz anderen Gegenständen gearbeitet als heute. Der Wandel der Bürogegenstände ist heute jedoch nicht vorbei. Ständig entwickelt sich die Arbeitswelt weiter und es werden neue Genstände auf den Markt kommen, die den Arbeitsalltag erleichtern werden.

In 20 Jahren werde ich wahrscheinlich wieder einen Beitrag verfassen können, in dem ich über alte Dinge aus dem Büro schreibe. Und dann werde ich Dinge nennen, die wir heute nutzen. In meinem Zukunftsbeitrag werde ich bestimmt Festplatten nennen, die dann wahrscheinlich durch eine Cloud ersetzt wurden. Oder was meinen Sie?